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Der Verein Zomba Hospital Project e.V.
Als ehemalige Hauptstadt besitzt Zomba das drittgrößte Krankenhaus
des Landes. Da Malawi bis vor wenigen Jahren keine eigenen Ärzte
ausgebildet hat, ist das Gesundheitswesen auf die Mitarbeit
ausländischer Mediziner angewiesen. Dr. Olaf Bach, Chirurg aus Jena,
war seit 1995 für drei Jahre als Leiter der Chirurgischen Abteilung
des Zombaer Zentralkrankenhauses tätig. Um ihn materiell und
organisatorisch zu unterstützen, wurde im Februar 1996 der Verein
Zomba Hospital Project e.V. gegründet, über den durch dosierte
Sachmittelspenden und Schulungsprojekte die Arbeit des Krankenhauses
in bestimmten Bereichen unterstützt werden soll, ohne dieses in
seinem Charakter zu verändern. Ab Juni 2003 wird erneut ein Arzt aus
Jena, Dr. Henning Mothes, für zunächst 2 Jahre die Chirurgenstelle
vor Ort einnehmen.
Mittlerweile kennen einige Krankenschwestern, Ärzte und Studenten
der Jenaer Universitätsklinik das Zomba Hospital aus eigener Anschauung.
Sie können durch die entstandenen Kontakte die für unseren Verein
notwendigen Aufgabengebiete genau benennen und vor allem den Verlauf
der begonnenen Aktivitäten verfolgen. Damit hoffen wir, die uns zur
Verfügung stehenden Mittel sehr punktuell und sparsam einsetzen zu
können und so eine hohe Akzeptanz auf Seiten der malawischen und
deutschen Partner zu erzielen. Das Besondere des Vereins kann also
sein, dass nicht nur Hilfe sondern Zusammenarbeit sehr direkt,
persönlich, überschaubar und damit erlebbar erfolgt. Vor diesem
Hintergrund soll unseren Projekten dabei eine Art gemeinsames Prinzip
zugrunde gelegt werden, das uns verpflichtet, die Eigenständigkeit
der Einheimischen nicht zu gefährden. Die interessierten Mitarbeiter
des Krankenhauses haben mit der "Jena-Zomba Hospital Association"
eine kleine Arbeitsgruppe gegründet, die unsere gemeinsamen Aktivitäten
koordiniert.
Neben der direkten Unterstützung des Zomba Hospital zielen die Aufgaben
des Vereins in gleicher Weise darauf, in Deutschland über die
Lebensweise der Menschen in Malawi zu informieren und Verständnis
für die Probleme einzelner Menschen und eines bestimmten Krankenhauses
in Afrika zu fördern.
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